Fragen & Antworten

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Auf dieser Seite haben wir die häufig gestellten Fragen zum Thema Bestattung für Sie zusammengefasst. Sie haben weitere Fragen oder Anregungen? Gerne beantworten wir all Ihre Fragen! Telefonisch sind wir jederzeit unter 089 / 5206 1951 erreichbar.

Fragen und Antworten, Stapel mit Kärtchen

Nein, man darf die Urne nicht mit nach Hause nehmen, um diese dann z.B. in eine Vitrine zu stellen oder diese im eigenen Garten zu beerdigen. Laut bayrischen Bestattungsgesetz müssen Verstorbene, egal ob eine Erd- oder Feuerbestattung erfolgt, auf einem Friedhof bestattet werden. Meist ist diese Regelung nur schwer zu begreifen und wird als ``Geldmacherei`` der Gemeinden oder des Bestatters angesehen. Jedoch gibt es mehrere gute Gründe für den sog. Friedhofszwang. Primär soll vermieden werden, dass Urnen in der Zukunft auf dem Müll landen. Stellen Sie sich vor: Der Sohn hat die Urne seiner Mutter auf dem Kaminsims. Der Sohn verstirbt, somit nimmt die Enkelin die Urne ihrer Oma zu sich nach Hause. Was passiert mit der Urne, wenn die Enkelin irgendwann nicht mehr ist? Eher unwahrscheinlich ist es, dass die Urenkel und Ururenkel die Urne eines weitentfernten Verwandten bei sich zu Hause haben möchten oder sich dann um die Bestattung der Urne auf einem Friedhof kümmern möchten.

Laut bayrischer Bestattungsverordnung darf ein Verstorbener frühestens nach 48 Stunden nach dem Ableben erdbestattet oder eingeäschert werden. Zudem ist es vorgesehen, dass nach spätestens 96 Stunden nach dem Ableben ein Verstorbener erdbestattet werden muss bzw. bei einer Feuerbestattung ``auf den Weg gebracht `` (z.B. Krematorium) werden muss. Samstage, Sonntage und gesetzliche Feiertage bleiben bei der Berechnung der Bestattungsfrist unberührt. Ausnahmegenehmigungen z.B. eine Fristverlängerung können mit einem triftigen Grund bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung beantragt werden. Nachdem bei einer Feuerbestattung die Einäscherung durchgeführt wurde, besteht in Bayern keine gesetzliche Frist für die Urnenbestattung.

Nein. Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig. Ein Grab wird in der Regel in einer Tiefe zwischen 1,80 m und 2,40 m ausgehoben. Zunächst gibt es in dieser Tiefe keine Würmer und es bestehen generell keine Würmer, die menschliche Überreste fressen. Die Zersetzung des Verstorbenen erfolgt ausschließlich durch die unzähligen Mikroorganismen, die sich in unserem Körper befinden. Diese Mikroorganismen sind z.B. zu Lebzeiten für die Verdauung zuständig. Nach dem Tod wird der menschliche Körper durch die eigenen Mikroorganismen von innen zersetzt. Dieser Vorgang wird als Autolyse bezeichnet.

Nein, die Asche mehrerer Personen wird NIEMALS vermischt. Grundsätzlich ist ein Kremationsofen so konstruiert, dass immer nur ein Sarg eingefahren werden kann. Nach der Kremierung wird die komplette Asche entnommen und in eine Aschekapsel gefüllt, die dann verschlossen wird. Es kann auch zu keinen Verwechslungen kommen. Bei Anlieferung des Sarges erhält jeder Verstorbener eine einmalige und fortlaufende Nummer. Diese Nummer und der Name des Krematoriums sind in einen kleinen Schamottstein geprägt. Der Schamottstein ist feuerbeständig und verbleibt daher den kompletten Einäscherungsprozess beim Verstorbenen. Nach Entnahme der Asche wird dieser Schamottstein ebenfalls mit in die Aschekapsel gelegt. Auf der Aschekapsel werden die Personalien des Verstorbenen (Vor- und Nachname, Geburtstag und -ort, Sterbetag und -ort, Einäscherungsdatum) sowie der Name des Krematoriums und die einmalige Einäscherungsnummer angebracht. Aufgrund des Schamottsteines mit der Kremierungsnummer und dem Namen des Krematoriums kann jederzeit nachvollzogen werden, um wessen Asche es sich handelt.

Selbstverständlich. Da wir die Sterbebilder selbst drucken, können wir diese in jeder beliebigen Stückzahl für Sie anfertigen. Bei uns gibt es keine Mindestabnahme an Sterbebildern oder auch Trauer- und Danksagungskarten.

Nein, dies wäre nicht sinnvoll. Meist wird das Testament erst lange Zeit nach der Bestattung eröffnet. Besser ist eine Bestattungsvorsorge, die Sie beim Münchner Bestattungshaus kostenlos abschließen können. Hier werden alle relevanten Wünsche Ihrer eigenen Bestattung festgehalten.

Särge aus Pappe oder ähnlichen Materialien werden oftmals als günstige und umweltfreundliche Alternative zum Holzsarg angepriesen. Allerdings eigenen sich Pappsärge nicht zur Einäscherung, daher lehnen die meisten Krematorien diese ab. Der Verstorbene wird mitsamt des Sarges in den vorgeheizten Ofen, der mit Schamottstein ausgekleidet ist, eingebracht. Dort herrscht eine Temperatur von mind. 850 °C. Das verbrennende Holz liefert dann die Energie für die Kremierung. Verwendet man einen Pappsarg, dann würde dieser innerhalb von wenigen Sekunden verbrennen und man müsste weitere Energie künstlich hinzufügen, damit die Einäscherung funktionieren kann. Mit einem Sarg aus Pappe wäre der Energieverbrauch wesentlich höher und auch der Einäscherungspreis würde somit steigen. Daher ist die Verwendung eines Pappsarges weder ökologischer noch günstiger als ein Holzsarg.

Gold hat einen Schmelzpunkt von 1.064 °C. Die Temperatur bei der Einäscherung ist kann ca. 1.200 °C sein. Daher schmilzt das Zahngold bei der Kremierung und vermischt sich mit der kompletten Asche. Das Zahngold verbleibt somit in der Asche.

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